Neue Führung durch die Magdalenenausstellung im Stadtmuseum am 25. Oktober

16. Oktober 2026

Neue Führung durch die Sonderausstellung im Stadtmuseum am 25. Oktober:
Welche Spuren hinterließ Herzogin Magdalene in Burgdorf?

Fast zwei Jahrzehnte lang lebte Herzogin Magdalene von Braunschweig-Lüneburg im Burgdorfer Schloss. Dennoch ist ihr Name heute vor allem durch den nach ihr benannten Friedhof und die Magdalenenkapelle bekannt. Wer hinter dieser historischen Persönlichkeit steckt und welche Verbindung sie zu Burgdorf hatte, erfahren Interessierte am Sonntag, 25. Oktober, bei einer weiteren Führung durch die Ausstellung „Herzogin Magdalene von Braunschweig-Lüneburg – eine unbekannte Burgdorferin“. Beginn ist um 14.00 Uhr im Stadtmuseum (Schmiedestr. 6). Die Ausstellungsmacherin Brunhilde Schmidt nimmt die Teilnehmer mit auf eine Spurensuche durch das Leben der Welfentochter.

Vom Welfenhof ins Burgdorfer Schloss

Magdalene kam 1540 in Celle zur Welt und heiratete als Tochter des Welfenhauses Graf Arnold von Bentheim-Steinfurt. Mit ihm lebte sie im Schloss Burgsteinfurt. Als ihr Ehemann 1566 früh verstarb, kehrte sie in das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg zurück. In Burgdorf fand sie ihren Witwensitz und verbrachte dort beinahe 20 Jahre ihres Lebens. Die Führung beleuchtet diese lange Zeit in der Auestadt und gibt Einblicke in den Alltag der Herzogin, ihre familiären Beziehungen und ihre Stellung innerhalb des Welfenhauses. Auch die letzten Lebensjahre bis zu ihrem Tod im Jahr 1586 sowie die bis heute sichtbaren Erinnerungsorte in Burgdorf stehen im Mittelpunkt.

Das Leben einer adeligen Frau im 16. Jahrhundert

Neben Magdalene selbst rückt die Führung die Lebensbedingungen einer adeligen Frau im 16. Jahrhundert in den Fokus. Familiäre Verpflichtungen, standesgemäße Heirat und die besondere Rolle einer verwitweten Herzogin bestimmten ihren Lebensweg. Zugleich eröffnet die Ausstellung einen Blick auf die Geschichte der Welfen und die Entwicklung Burgdorfs in jener Zeit. Der VVV, der Förderverein Stadtmuseum und die Stadt Burgdorf laden gemeinsam zu der Veranstaltung ein.

Die Ausstellung ist noch bis zum 1. November im Stadtmuseum zu sehen. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 15.00 bis 19.00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11.00 bis 17.00 Uhr. Montags bleibt das Museum geschlossen. Der Eintritt ist frei. Eine begleitende Broschüre liegt am Infotresen für eine Schutzgebühr von drei Euro bereit.