Schauspiel „Endstation“ am 24. Mai im Theater am Berliner Ring:

8. Mai 2024

Schauspiel „Endstation“ am 24. Mai im Theater am Berliner Ring:
Spannender Spionagekrimi mit überraschenden Wendungen

Der VVV und die Stadt Burgdorf setzen die laufende Spielzeit mit Gastspielen des Theaters für Niedersachsen am Freitag, 24. Mai, um 20.00 Uhr im Theater am Berliner Ring fort. Zu sehen ist das Schauspiel „Endstation“ von John le Carré.  Eine Einführung in das Bühnengeschehen findet um 19.30 Uhr statt. Eintrittskarten sind bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Str. 2,  Tel. 05136 – 1862,  und online über  www.reservix.de erhältlich. Für VVV-Mitglieder und Jugendliche gibt es im Vorverkauf Ermäßigungen.

Unerwartete Begegnung im Nachtzug

Die Zuschauer erleben einen spannenden Spionagekrimi mit überraschenden Wendungen: Ein Mathematiker – nennen wir ihn B. – hat lange Jahre für das britische Atomwaffenprogramm gearbeitet und ist dafür regelmäßig mit dem Nachtzug zwischen London und Edinburgh gependelt. Eines Tages erscheint eine zweite Person – nennen wir sie A. – völlig unerwartet in seinem Abteil, das zuletzt immer leer war. B. ist sofort misstrauisch: Handelt es sich um einen auf ihn angesetzten Spion? Schließlich hatte er selbst bis vor kurzem engen Kontakt zu einem Spion des sowjetischen Geheimdienstes namens Charlie, dem er brisante Informationen weitergab. Und dieser Charlie ist nun verschwunden … In einem sich rasant entwickelnden Schlagabtausch versuchen beide, die wahre Identität und Ziele des anderen herauszufinden – bis zum bitteren und überraschenden Ende!

Ein packendes Duell

Der britische Bestsellerautor John le Carré lieferte 1973 das Drehbuch für den deutschen Spionagefilm „Endstation“. Mit der Bühnenfassung dieses packenden Duells zweier ungleicher Charaktere erleben die Zuschauer psychologisch dichte und ausgefeilte Dialoge von einem, der es wissen muss: Schließlich war John le Carré selbst für den britischen Geheimdienst tätig, bevor er zum weltweit gefeierten Autor aufstieg.  Mit den beiden Hauptdarstellern Nina Carolin und Martin Schwartengräber, die schauspielerisch alle Register ziehen, und dem Musiker Marcel Rudert, der das Geschehen live begleitet, inszenierte Regisseur Milan Pešl ein faszinierendes Agentenkammerspiel.

John le Carrés Romane, die seinen Weltruhm begründeten (z.B. „Der Spion, der aus der Kälte kamund „Dame, König, As, Spion), thematisieren den Kalten Krieg. Seit dessen Ende befasste er sich bis zu seinem Tod im Jahr 2020 mit anderen Konfliktherden wie dem Nahen Osten, Waffenhandel („The Night Manager, 2016 als umjubelte TV-Serie verfilmt), Terrorismus, der Pharmaindustrie („The Constant Gardener, auch als erfolgreicher Film von 2005) oder Geldwäsche.