Cartoon-Ausstellung vom 12. Juli bis 6. September 2026:
„Til Mette – bunter wird´s nicht“ in der KulturWerkStadt
„Til Mette – bunter wird´s nicht“: So nennt sich die neue Ausstellung, die der VVV, Förderverein Stadtmuseum und die Stadt Burgdorf vom Sonntag, 12. Juli, bis Sonntag, 6. September 2026, in der KulturWerkStadt (Poststraße 2) präsentieren. Die Besucher sehen einen Querschnitt durch das umfangreiche Schaffen des „Stern“-Cartoonisten Til Mette. Fördernde Unterstützung leisten die Sparkasse Hannover und die Region Hannover. Zur Eröffnung am Samstag, 11. Juli, sind die Besucher um 11.00 Uhr zu einer Führung mit Bernd Schönebaum eingeladen, der die Ausstellung zusammenstellte. Die KulturWerkStadt ist bei freiem Eintritt sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Zur Kunstmeile am 6. September gilt eine Sonderöffnungszeit von 12.00 bis 18.00 Uhr.
Angesehener „Stern“-Cartoonist
Von 1995 bis 2025 arbeitete Til Mette für das „Stern“-Magazin und prägt mit seinen unverwechselbaren Cartoons das Erscheinungsbild eines der auflagenstärksten deutschen Nachrichtenmagazine. Seine Arbeiten erreichten Woche für Woche ein Millionenpublikum und genießen weit über die Grenzen der Cartoon-Szene hinaus große Bekanntheit. Neben weiteren Veröffentlichungen sind seine Cartoons auch regelmäßig im »Bremer Weser-Kurier« zu sehen. Er zeichnet seine unverwechselbaren Cartoons mit einem feinen schwarzen Stift und setzt Farbe nur gezielt als pointiertes Stilmittel ein. Die Ausstellung in der KulturWerkStadt vereint rund 100 ausgewählte Arbeiten aus seinem umfangreichen Schaffen. Seine feinsinnigen Zeichnungen greifen Alltagssituationen aus Gesellschaft und Politik auf, enthüllen menschliche Schwächen mit treffsicherem Humor und verbinden Bildwitz mit oft pikanter Sprachkomik. Die Besucher erwartet ein ebenso unterhaltsamer wie hintergründiger Streifzug durch die Gedankenwelt eines der bedeutendsten deutschen Cartoonisten der Gegenwart.
Cartoonist und Maler
Gotthard-Tilmann Mette, kurz „Til Mette“, stammt aus Bielefeld und studierte von 1980 bis 1985 Geschichte und Kunst in Bremen. 1985 gehörte er zu den Mitbegründern der Bremer „Taz“. Ab 1992 lebte er mit seiner Frau und zwei Töchtern für 15 Jahre in New York und Montclair (New Jersey). Danach kehrte er nach Hamburg zurück, wo er bis heute lebt und arbeitet. Neben seiner zeichnerischen Tätigkeit widmet er sich in seinem Hamburger Atelier der Malerei und entwickelt großformatige Werke für Kunstsammler und Ausstellungen. Der Lappan-Verlag publiziert zahlreiche Cartoon-Bücher von ihm.
Diverse Auszeichnungen
Zu seinen Auszeichnungen zählen unter anderem der Deutsche Karikaturenpreis in Bronze (2003), der Deutsche Karikaturenpreis in Gold (2009), der Deutsche Cartoonpreis (2013, 1. Preis), der Geflügelte Bleistift für die beste Gesamtleistung (2018), der Deutsche Cartoonpreis (2020, 3. Preis) sowie der Thomas-Nast-Preis (2022).