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Als es im Stadtpark noch ein Schwimmbad gab



Das Luftbild aus dem Jahr 1937 zeigt das 1927 eröffnete Schwimmbad im Stadtpark

Im Rahmen der in der KulturWerkStadt (Poststraße 2) präsentierten Ausstellung „Stadtbilder – Burgdorf gestern und heute“ lädt der VVV am Sonntag, 11. Oktober,  um 14.00 Uhr zu einem stadtgeschichtlichen Spaziergang mit Stadtführer Christoph Adolph ein. Treffpunkt ist an der KulturWerkStadt.  Unterwegs muss der Mindestabstand eingehalten und ein Mund- und Nasenschutz getragen werden.  Teilnehmerkarten für maximal 9 Personen sind mit Erfassung der Kontaktdaten bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Tel. 05136 – 1862, erhältlich.  

Während des Spaziergangs stellt Christoph Adolph historische Sehenswürdigkeiten und Grünanlagen vor,  die teilweise seit Jahrhunderten das Stadtbild prägen und demonstriert anhand älterer Fotoaufnahmen,  wie sich ihr Erscheinungscharakter in der Neuzeit veränderte. Er richtet den Fokus auch auf Örtlichkeiten, von denen keinerlei sichtbare Spuren in der Gegenwart übrig geblieben sind.  Dass sie existierten, belegen nur noch die Stadtchroniken und Berichte von Zeitzeugen.

Über den Spittaplatz und am Schloss vorbei führt die Route auf dem Lönsweg durch den Schlosspark und Stadtpark. Zurück geht es über die Straße Vor dem Hannoverschen Tor. Vor dem Rathaus II endet die geschichtliche Exkursion.   Unterwegs erfahren die Teilnehmer zudem,  welche historischen Stätten für immer aus dem Stadtbild verschwunden sind.  Als Schwerpunkte greift der Stadtführer das 1955 geschlossene Schwimmbad im Stadtpark und im Bereich Vor dem Hannoverschen  Tor die ehemalige Flakleitstelle aus dem 2. Weltkrieg,  die am ehemaligen Schützenplatz stationiert war (heute: Sitz der Stadtwerke Burgdorf GmbH),  das Astoria-Kino als ältestes Burgdorfer Kino am alten Schützenhaus (geschlossen 1968) und die Molkerei Burgdorf (1894-1972) auf.