Beiprogramm zur Puppenausstellung im Stadtmuseum am 6. und 13. Januar / Bastelnachmittag und Sonderführung mit der Leihgeberin:

Willkommen in der heilen Welt der Puppen!

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Wer erfahren will, womit Mädchen früherer Generationen spielten, ist im Stadtmuseum (Schmiedestraße 6) bis zum Sonntag, 10. Februar, zu einer Zeitreise in Omas Kinderzimmer eingeladen. Im Mittelpunkt der kulturgeschichtlichen Schau stehen Puppen,  Puppenstuben, Kaufmannsläden und Miniaturen in zahlreichen Variationen, die den jeweils herrschenden Zeitgeist widerspiegeln und eine Familienidylle en miniature darstellen. Sie entstanden in den Jahren 1880 bis 1960 bei damals renommierten Herstellern,  von denen nur die Schildkröt-Puppen und Spielwaren GmbH bis heute überlebte.  Alle Exponate stammen aus der Sammlung von Birgit Gottschlich und sind von ihr teilweise restauriert worden.  Gastgeber sind der VVV, der Förderverein Stadtmuseum und die Stadt Burgdorf.

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Am Sonntag, 6. Januar,  besteht die Gelegenheit,  in der Zeit von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr an einem Bastelnachmittag teilzunehmen, an dem die Leihgeberin erwachsenen Museumsbesuchern die Anfertigung von Blumenschmuck (u.a. Topfblumen und Farne) als Dekoration für Puppenstuben zeigt. 
Am Sonntag,  13. Januar,  findet um 14.00 Uhr eine Sonderführung mit Birgit Gottschlich statt.  Sie berichtet über die Anfänge ihrer Sammeltätigkeit und stellt die attraktivsten Exemplare aus der Ausstellung vor. Darunter sind als besonderer Blickfang hervorzuheben eine Puppenküche aus den 1930er Jahren, ein Krämerladen aus der Zeit um 1900,  Puppen aus der Zeit vor 1930 mit Köpfen aus Biskuitporzella
n und ein Puppenwagen aus der Zeit um 1940.
Am Sonntag, 27. Januar, und zum Abschluss am 10. Februar kommt die Leihgeberin ein weiteres Mal ins Stadtmuseum.  Interessierte Puppenfreunde können sich mit Fragen zur Ausstellung  und über die richtige Behandlung von Puppen an sie wenden.