„Sarg niemals nie“ am 15. Oktober 2021 im Theater am Berliner Ring:
Eine Komödie voll mitreíßender Musik und schwarzem Humor

 
Herzlich willkommen zu einem völlig neuen Genre – dem Bestattical!  So lässt sich mit einem Augenzwinkern die Musicalkomödie „Sarg niemals nie“ charakterisieren, mit dem der VVV und die Stadt Burgdorf die neue Spielzeit im Theater am Berliner Ring am Freitag,  15. Oktober,  um 20.00 Uhr fortsetzen.  Die  Musik stammt von Christoph Reuter und Cristin Claas. Das Textbuch verfassten Dominik Wagner und Jörn-Felix Alt. Die Hauptrollen übernehmen Katharina Wollmann, Raphael Dörr und Johannes Osenberg.  Stefan Wurz leitet die Live-Band,  die die musikalische Gestaltung des Abends übernimmt.  Eintrittskarten gibt es bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Tel. 05136 – 1862, und über www.vvvburgdorf.de. Für die Zuschauer gelten die 3G-Regeln.

Ein marodes Bestattungsunternehmen

Zum Inhalt des Musicals: Wie rettet man ein kurz vor dem Bankrott stehendes Bestattungsunternehmen?  Mit dieser drängenden Frage sieht sich David Schneider konfrontiert,  als sein Vater überraschend verstirbt. Seine Geschäftsidee, Särge aus kostengünstigen Ikea-Pax-Schränken zu bauen und teuer zu verkaufen, erweist sich als kompletter Misserfolg.  Auch in der Liebe läuft es wenig Erfolg versprechend,  da David zu schüchtern ist, um die von ihm angebetete polnische Haushaltshilfe Dakmar für sich zu gewinnen.  Neuer Ärger steht bevor, als sein älterer Bruder Tim wieder zurückkehrt, der sich vor acht Jahren von der Familie abwandte,  um in Indien das Kamasutra zu studieren.  Zur Rückkehr veranlasste ihn ausschließlich der Umstand, dass er nach dem Ableben des Vaters keine monatliche Finanzspritze mehr von ihm erhält und nun hofft, am (nicht vorhandenen) Erbe teilzuhaben.  In dieser verzwickten Situation verhilft ausgerechnet ein Zufall zum Glück — wer hätte gedacht, dass ausgerechnet das Rauchen ungewöhnlicher Substanzen zum Durchbruch führen kann?

Ein sa(r)genhaftes Vergnügen

Pointenreiche Dialoge, abwechslungsreiche Musik (herausragend die Balladen »Vaterfigur« und «Limited Edition«) und jede Menge schwarzer Humor:  Das sind die drei Hauptzutaten dieses 2013 uraufgeführten Musicalhits, der sich mit doppelbödigem Wortwitz fröhlich-leicht einem eigentlich ernsten Thema widmet und den Tod gnadenlos auf die Schippe nimmt.  Die Zuschauer erleben  eine bitterböse Musicalkomödie, die sich selbst nicht allzu ernst nimmt, und werden Teil eines sa(r)genhaften Vergnügens mit der Lizenz zum Totlachen!