Scanaktion am 6. Juni im Rahmen der Ausstellung „Als der Strom nach Burgdorf kam“:

Willkommen sind Fotos, die Geschichte widerspiegeln


Scanaktion im Rahmen der Ausstellung "Als der Strom nach Burgdorf kam"

Elektrisierend geht es zurzeit in der KulturWerkStadt (Poststraße 2) zu.  Bis zum 1. August zeigt dort eine Ausstellung,  wie Burgdorf das erste Mal unter selbst erzeugtem Strom stand — es war ein Wintertag im Jahr 1895 — und damit den  Anschluss an das elektrische Zeitalter fand.   Der Strombedarf wuchs gerade in den  produzierenden Betrieben danach beständig an.  Die Folge: Das neue E-Werk in der heutigen Schmiedestraße 12 c  musste schon 1923 die eigenständige Stromerzeugung aufgeben,  weil die Kapazitäten nicht mehr ausreichten.  Wie ging es dann weiter?    Wer dies erfahren möchte,  sollte sich einen der nächsten Sonntage für einen Streifzug durch die interessante Schau vormerken. Sie ist von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Zahlreiche historische mit Strom betriebene Geräte aus dem häuslichem Umfeld oder der Unterhaltungselektronik umrahmen die Schautafeln zur Stromgeschichte.  Aus der reichhaltigen Exponatspalette sind als Beispiele zu nennen: Fernseher, Radios, Plattenspieler, Staubsauger, Waschmaschinen, Herde, Bügeleisen, Heizgeräte, Haartrockner, Rasierer, Toaster und Mixer. 

Als einzige Voraussetzung für den (freien) Eintritt in die KulturWerkStadt müssen sich die Besucher mit ihren persönlichen Kontaktdaten registrieren.  Die bisher erforderlichen Nachweise für einen negativen Corona-Test, die Genesung von einer Corona-Infektion oder für eine vollständige Impfung sind aktuell nicht mehr notwendig. Der VVV, der Förderverein Stadtmuseum und die Stadt raten als Gastgeber, sich kurz vor einem geplanten Besuch auf der Homepage www.vvvburgdorf.de zu informieren.

Im Rahmen der Ausstellung läuft am Sonntag, 6. Juni, von 14.00 bis 17.00 Uhr die VVV-Aktion „Wir suchen historische Fotos aus Burgdorf für das Museumsarchiv“.  Die Ausstellungsbesucher sind aufgerufen,  in den zuhause aufbewahrten Fotosammlungen nach erhaltenswerten Bildern aus früheren Zeiten zu suchen, auf denen sich ein besonderer stadtgeschichtlicher Hintergrund widerspiegelt.  In Frage kommen beispielsweise Fotos von aus dem Stadtbild verschwundenen Gebäuden und Fabriken sowie Aufnahmen früherer größerer Festereignisse und bekannter Burgdorfer Persönlichkeiten aus den vergangenen Jahrzehnten.  Willkommen sind auch Bilder, die den Besuch prominenter Politiker und Künstler für die Nachwelt festgehalten haben.   Der VVV bittet darum, diese Fotos in die KulturWerkStadt mitzubringen,  wo sie direkt eingescannt und im Anschluss unmittelbar wieder mitgenommen werden können.