Radfahrgalerie Burgdorf wächst weiter:
Zwei E-Bike-Raritäten als Neuzugänge


von links: Bürgermeister Armin Pollehn,  der VVV-Vorsitzende Karl-Ludwig Schrader, Gerhard Rickert,  Betreuer der Radfahrgalerie, und VVV-Geschäftsführer Gerhard Bleich schauen sich die E-Bike-Neuzugänge an.

Die Radfahrgalerie Burgdorf, die im nächsten Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert,  hat vor kurzem zwei weitere attraktive Neuzugänge aufgenommen.  Bürgermeister Armin Pollehn,  der VVV-Vorsitzende Karl-Ludwig Schrader, Gerhard Rickert,  Betreuer der Radfahrgalerie, und VVV-Geschäftsführer Gerhard Bleich nahmen die beiden Zweiradraritäten vor dem Rathaus II in Augenschein.   

Dabei handelte es sich um die ersten E-Bikes,  die Anfang der 1990er Jahren legal in Deutschland gefahren werden durften.   Das älteste der beiden ist ein Hercules „Electra“-Rad aus dem Jahr 1991, das als Urmutter aller E-Bikes gilt.   Ein Jahr später entstand das zweite  Modell. Sein Hersteller — die  Diamant-Fahrradwerke — gab ihm die verheißungsvolle Bezeichnung  „Cityblitz“.  Beide waren als Leichtmofa zugelassen und benötigten ein Versicherungskennzeichen. Der Entfall des Versicherungskennzeichens kam erst mit dem „Yamaha Power-Assist-System“ (PAS) ab 1994, bei dem man mittreten muss und nur eine Unterstützung durch den Motor hat.   Beide Fahrräder haben wie ein normales Mofa einen Drehgriff zur Laststeuerung und fahren ohne tretenden Kraftaufwand des Fahrers. Die E-Motoren beider Fahrzeuge erbrachten eine Spitzenleistung von 360 Watt. Beim „Electra“-Rad befindet sich der Motor hinter der Hinterachse und treibt das Rad über eine Kette an. Dagegen ist beim „Cityblitz“ der Motor über dem Vorderrad angebracht und entfaltet seine Wirkung  über ein Reibrad.

Als weiterer Neuzugang sucht die Radfahrgalerie Burgdorf zurzeit ein frühes Pedelec (mit Yamaha PAS).   Wer über ein solches Zweirad verfügt und dies der Radfahrgalerie spenden möchte,  kann sich an die VVV-Geschäftsstelle, Tel. 05136 – 1862, wenden.