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Spannende Spielpartien vor dem Burgdorfer Schloss
 
Am letzten Sonntag im September hätte eigentlich das alljährliche Herbstturnier der VVV Boulesparte stattfinden sollen.  Da aber durchgehende Regenfälle auch den Bouleplatz am Burgdorfer Schloss beeinträchtigten, entschieden sich die Organisatoren kurzfristig, das Turnier um genau einen Monat auf den 27. Oktober zu verlegen.  War das Wetter am Tag vorher  noch sonnig und schön gewesen, fing es in der Nacht zum Sonntag zu regnen und zu stürmen an. Trotz dieses schlechten Vorzeichens prophezeiten jedoch alle Wetterdienste ab 9.00 Uhr am Sonntag morgen trockenes Wetter mit teilweisem Sonnenschein. Demzufolge gaben die Organisatoren um 8.00 Uhr grünes Licht für den Start des Turniers und hatten angesichts des sich durchgehend trocken präsentierenden Wetters keinen Grund, ihre Entscheidung zu bereuen. Bevor die Spielrunden beginnen konnten, galt es zunächst, den Platz von dem durch den Sturm aufgetürmten Platanenlaub zu befreien.

Um kurz nach 10.00 Uhr fiel der Startschuss für das Turnier, an dem sich 27 Spieler beteiligten. Nach jeder Runde gab es eine Erfrischungspause, in der die Teilnehmer am „Buffetpavillon“ die mitgebrachten Leckereien mit Genuss verzehrten.  Nach knapp drei Stunden, in denen es erstaunlich viele deutliche Spiele mit maximal 3 Punkten für den Gegner gab, kam es auf zwei Plätzen noch zum Showdown um die letzten Siege. Hier waren die Ergebnisse recht knapp (13:11 und 13:12), was die übrigen bereits fertigen Mitspieler als begeisterte Zuschauer verfolgten.

Als diese beiden Spiele beendet waren, stand das Ergebnis fest: mit einer beachtlichen Differenz von 29 Punkten aus den drei Spielen nahm der Abteilungsleiter der VVV-Boulesparte Wolfgang Frohloff die Goldmedaille aus der Hand von Ingrid Koßmala entgegen, die die Organisation wie immer in ihren bewährten Händen hatte.  Die weiteren Plätze belegten Friedel Simon, Dieter Lange und Evelyn Fuhrmann als beste Frau.


Siegerehrung beim VVV-Herbst-Bouleturnier (von links): Evelyn Fuhrmann,  Dieter Lange, Wolfgang
Frohloff, Ursula Frey und Friedel Simon